Messungen im Umfeld der Deponie Flörsheim-Wicker bei Wiesbaden vor und nach der Inbetriebnahme des dortigen Biomassekraftwerks haben keinen signifikanten Einfluss auf die Luftqualität ergeben. Das geht aus einer Mitteilung der Rhein-Main-Deponie GmbH (RMD) hervor, die über ihre Tochter Main-Taunus-Recycling GmbH(MTR) am Betreiber der Anlage, der Biomasse Rhein-Main GmbH, beteiligt ist.
Die bei den Messungen des TÜV Süd ermittelten Werte lägen überwiegend in einem Konzentrationsbereich, wie er für ländliche und zum Teil für städtische Gebiete typisch sei. Der Einfluss der meteorologischen Verhältnisse auf die Luftqualität sei wesentlich höher als der Einfluss des Biomassekraftwerks, teilte die RMD mit.
In der 15 Megawatt-Anlage...

Bergsteiger Reinhold Messner und Hobby-Bergsteiger Hans-Jürgen Hielscher gaben dem zwölfjährigen Felix Echtermeyer vom Deutschen Alpen-Verein gute Ratschläge für die Erstbesteigung der Kletterwand am Biomassekraftwerk. (Zum Vergrößern auf die Fotos klicken) Fotos: Zender
Das Biomassekraftwerk auf dem Gelände der Deponie Flörsheim-Wicker ging vor etwa einem Jahr in Betrieb. Diesmal stand jedoch nicht die Öko-Technik des Kraftwerks, sondern dessen Fassade im Blickpunkt des Interesses. Der bekannte Bergsteiger Reinhold Messner, der alle 14 Achttausender auf der Welt bestiegen hat, kam zur offiziellen Erstbesteigung der 19 Meter hohen Kletterwand nach Wicker.
"Obwohl die Wand noch nicht fertig gestellt ist, mussten wir die Gelegenheit nutzen, diese neue Attraktion im Rhein-Main-Gebiet mit solch kompetenter Unterstützung der Öffentlichkeit zu präsentieren", meinte Geschäftsführer Gerd Mehler. Unter anfeuerndem Applaus von Reinhold Messner und des Hobbybergsteiger Hans-Jürgen Hielscher, dem Ersten Kr...

Leser der Frankfurter Rundschau besichtigten das Biomassekraftwerk auf dem Deponie-Gelände in Flörsheim-Wicker.
Ferienaktion der Frankfurter Rundschau öffnete die Türen zu Hessens größtem Biomasse-Kraftwerk auf dem Gelände der Deponie Wicker. Rund 35 000 Haushalte kann das Biomasse-Kraftwerk in Flörsheim-Wicker mit Energie versorgen.
Der Aufstieg zum Herd der Ökostrom-Fabrik ist schweißtreibend. Auf der obersten Gitterplattform verströmt der Dampfkessel trotz dicker Isolierschicht eine wüstenartig trockene Hitze - ein laues Lüftchen im Vergleich zu den 1200 Grad im Inneren. Am Kesselboden lodern die Flammen, die zerhäckseltes Altholz zu Asche verheizen. So gewinnt das Kraftwerk Wärme, die in elektrische Energie umgewandelt und schließlich ins Stromnetz eingespeist werden kann. Dieser Aufwand muss sich lohnen. "Pro Stunde verbrennen wir elfeinhalb T...

Während draußen das Biomassekraftwerk erste "Rauchzeichen" gab, feierten geladene Gäste im beheizten Festzelt die offizielle Inbetriebnahme.
Mit einem großen Fest wurde am 10. Dezember 2003 das Biomassekraftwerk auf dem Gelände der Deponie Wicker eingeweiht. In einem beheizten Festzelt, an der Bundesstraße 40 gegenüber dem grün-gelb angestrichenen Kraftwerk, begrüßte Gerd Mehler, einer der drei Geschäftsführer der Betreiberfirma Biomasse Rhein-Main GmbH, die zahlreiche Prominenz, darunter auch der hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel.
31, 90, 15, 100, 35 waren die Zahlen des Tages:
31 Millionen Euro hat das Kraftwerk gekostet, in dem zukünftig 90 Tausend Tonnen Altholz verbrannt wird, um 15 Megawatt elektrische Energie für 100 Tausend Personen in 35 Tausend Haushalte zu liefern.
Das Biomassekraftwerk in Flörsheim-Wicker wird zur Zeit angefahren, d.h., dass in den nächsten Tagen erstmals die zukünftige normale Betriebstemperatur erreicht wird. Wie der Geschäftsführer der Biomasse Rhein-Main GmbH, Gerd Mehler, mitteilte, wird dazu Heizöl eingesetzt. Voraussetzung dafür war die Einstellung der Brenner und der gesamten Feuerungstechnik. Dadurch kam es gelegentlich zu einer unvermeidlichen Rauchentwicklung.
Da während der Anfahrphase die Stromerzeugung noch nicht in Betrieb ist und damit auch die Turbine noch nicht genutzt wird, muss der anfallende Wasserdampf abgeblasen werden. Die damit verbundenen weißen Wasserdampffahnen waren in den letzten Tagen deutlich zu sehen.
Für den Probebetrieb des Biomassekraftwerks un...
Der Bau des Biomassekraftwerkes in Flörsheim-Wicker liegt im Zeitplan. Im Herbst soll probeweise das erste Feuer im Kessel brennen. Am Mittwoch traf sich Prominenz aus Politik und Wirtschaft zum "Turbinenfest" an der Baustelle.
FLÖRSHEIM. Von der Bundesstraße 40 aus betrachtet schaut es ein bisschen aus wie das Pariser Centre Georges Pompidou. Das Skelett des Biomassekraftwerkes glänzt in kräftigen Farben Grün, Blau und Rot. Ein 40 Meter hoher, bunt gestreifter Schornstein, quasi die Luftröhre der Ökostrom-Fabrik, liegt noch quer auf dem Boden. Der Schlot wird erst in der nächsten Woche installiert. Am Mittwoch verfolgten zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie weitere Bürger hingegen eine "Herzoperation".
So bezeichnete H...
WICKER – Während eines so genannten Turbinenfestes wurde gestern dem neuen Biomassekraftwerkes auf der Wickerer Deponie das Herzstück eingesetzt: Die 60 Tonnen schwere Turbine war erst am Morgen aus Tschechien angeliefert worden und bildet einen wichtigen Bestandteil des Kraftwerkes.
Gerd Mehler hatte ein Problem. Als einer von drei Geschäftsführern der im vergangenen Jahr gegründeten Biomasse Rhein-Main GmbH wollte er für das neue, im Bau befindliche Biomassekraftwerk unbedingt ein Richtfest feiern. Denn „wenn man 30 Millionen Euro investiert“, so Mehler, „dann muss man auch ein Richtfest feiern“. Nur ohne Dachstuhl und Zimmermann geht das nun mal nicht. Also entschied man sich stattdessen für die Ausrichtung eines Turbinenfestes.
Die ...